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VL Allgemeine Didaktik/ Schulpädagogik

Klausurtermin: 01.02.24 (90min) -Digital
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5Aufgaben (nur 3 Bearbeiten)-Themen der Vorlesungen
Vorlesungsaudios- ECampus
Tutorium (3 Samstage/ 4.11, 16.12, 20.01 ) (alle 2 Wochen Zoom/ Montag 14-16 Uhr)

VORLESUNG 1)

Lernen, Leistungs- u. Lernmotivation
Unterrichten, Didaktik u. Methodik
Klassenführung
Differenzierung, Förderung, Pädagogische Diagnostik
Medienerziehung/ Didaktik
Schule/ Gender

KMK Standard für Lehrerbildung
Unterrichten:
Kompetenz 1: Planen Unterricht fach- und sachgerecht und führen ihn sachlich und fachlich korrekt durch.
Kompetenz 2: Unterstützen durch die Gestaltung von Lernsituationen das Lernen von Schülerinnen und Schülern. Sie motivieren Schülerinnen und Schüler und befähigen sie, Zusammenhänge herzustellen und Gelerntes zu nutzen.
Kompetenz 3: Fördern die Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern zum selbstbestimmten Lernen und Arbeiten.
Erziehen:
Kompetenz 4: Kennen die sozialen und kulturellen Lebensbedingungen von Schülerinnen und Schülern und nehmen im Rahmen der Schule Einfluss auf deren individuelle Entwicklung.
Kompetenz 5: Vermitteln Werte und Normen und unterstützen selbstbestimmtes Urteilen und Handeln von Schülerinnen und Schülern.
Kompetenz 6: Finden Lösungsansätze für Schwierigkeiten und Konflikte in Schule und Unterricht.
Beurteilen:
Kompetenz 7: Diagnostizieren Lernvoraussetzungen und Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern; sie fördern Schülerinnen und Schüler gezielt und beraten Lernende und deren Eltern.
Kompetenz 8: Erfassen Leistungen von Schülerinnen und Schülern auf der Grundlage transparenter Beurteilungsmaßstäbe.
Innovieren:
Kompetenz 9: Sind sich der besonderen Anforderungen des Lehrerberufs bewusst. Sie verstehen ihren Beruf als ein öffentliches Amt mit besonderer Verantwortung und Verpflichtung.
Kompetenz 10: Verstehen ihren Beruf als ständige Lernaufgabe.
Kompetenz 11: Beteiligen sich an der Planung und Umsetzung schulischer Projekte und Vorhaben.

VORLESUNG 2)

Lernen:
Probieren, Imitieren und Reflektieren
-bilden das Grundlageninstrumentarium des menschlichen Lernens = Funktionsaspekte

2. Lebenspraxis
- in jeder unserer tätigkeiten dauerhaft present, integraler aspekt
-jeder einzelner lernvorgang erfolgt immer auf der Grundlage von vorkönnens was mit unserer Lernbiographie verbunden ist (emotionale Erfahrung(lernerfahrung)

3. Abhängigkeitsverhältnis, inhaltlich und Sozial (Ich und die Welt)
die Kultur in die ich hinengeboren werde erst aneignen (um zurecht zu finden)
alleine geht aneignen nicht : sozialer Aspekt (lehrer/Eltern/etc)
-individualität: entscheiden sich aus dem Lernen von der Welt
Lernen:
lernen auf bereits gelernten aufbaut
ist die Grundlage für das weitere lernen darstellt
überdauernde Veränderungen im Verhaltenspotenzial, besteht aus
- eigener Erfahrungen (passiv)
-eigene Aktivität (aktive Verarbeitung: selber etwas tun -einprägen)
Resultat: situationsangemessen zu reagieren

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Artefaktvermittelter Weltbezug: Was wir eig lernen?
Handhabung: was man tun muss um das Artefakt in einer Reflexiven weise einzusetzen
-dadurch ergeben sich 3 Reflexionen
Praktische Be-greifen : an ein Tisch sitzen
Ästhetische Anschauung: ein Tisch Malen
Diskursive Rekonstruktion: über ein Tisch sprechen
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Neurobiologische Hintergründe
-Lernen : Gedächtnis - stellen dynamische (verschiedene Phasen/Prozesse) dar
Gedächtnis: Fähigkeit, das Wissen aus einer vorausgegengenen Erfahrung zu speichern und zu gezielten verhaltensteuerung wieder abrufen zu können
Lernphasen:
Arbeitsgedächtnis
Verfestigung, Konsolidierung, Automatisierung von Wissen im Langzeitgedächtnis

Arbeitsgedächtnis:
-kann sich nur wenige Information gleichzeitig merken (noch weniger diese info verarbeiten)
-zentrale Rolle bei der ersten Aneignung von Kenntnissen
-Inhalte (gelernte) gehen verloren wenn sie nicht aufbereitet, wiederholt und erinnert werden
Langzeitgedächtnis:
-Verfestigung, Konsolidierung, Automatisierung von Wissen
Chunks: Speichereinheiten bei Lernprozessen (unterschiedlich groß, wenig wissen über Thema-kleine chunks)
Chunking: Lern und Erinnerungsstrategie (bestimmte Elemente gruppiert und als Schema abgespeichert)
Schemata: Inhalte des Implizierten Gedächtnisses (häufig erlebte situationen werden weniger verarbeitet) (Konzentration liegt bei neuen sachen zu verfügung)
-Vorwissen, kann ohne problem vom Langzeitgedächtnis abgerufen werden und hilft bei der verarbeitung von neuer information in bereits vorhandene Schemata.
Wissenserwerb:
integration Neues in vorhandenes schemata
Bildung neuer Schemata im Langzeitgedächtnis
Lernprozess
Aufmerksamkeitsfokussierung
Aktivierung des Vorwissens- durch integration neuer info
Elaborierung der neuen Inhalte- durch Bemühung
Enkodieren der neuen Schemata- in Langzeitgedächtnis
aktive Rekonstruktion -zur Anwendung
Kontra (schulische Lernen)
Überlastung des Arbeitsgedächtnisses
Vermeidung des Vergessens

Cognitive Load Theory
Betont die Grenzen der Belastbarkeit des Arbeitsgedächtnisses
Intrinsic cognitive load :
Verbundenheit Interaktivität der einzelenen zu verarbeitenden Elemente bestimmt die objektive schwierigkeit der Aufgabe
2. Extraneos cognitive load :
Gestating der info / Aufgabenstellung kann ich beeinflussen als Lehrer, wie präsentiere ich die frage, welche Medien Materiallien verwende ich
3. Germane cognitive load
wie kann ich die information verarbeiten

Langzeitgedächtnis
Faktwissen: fremdsprache, etc
Automatisierte Fertigkeiten: Bewegungsabläufe Sport, Schreiben
Komplexe Problemlösungsfähigkeiten: lösen Mathe Aufgabe, gute analyse schreiben
(nicht unabhängig von einander)

Erwerb der Fertigkeiten: (Nachhaltiges Lernen)
Kognitive Phase: Elemente der Fertigkeit einzelnt kennenzulernen und kognitiv auseinander zu halten
(Bsp. Autofahren Lernen: du hast gelernt den gang zu wechseln, wo die Bremse ist, rückwärts, etc, diese Fakten muss man sich zu beginn der Praxis ins Gedächtnis und handlung)
2. Assioative Phase: feststellen das inhalt welches wir lernen mit anderen wissen ähnlichkeiten hat
3. Automatisierungsphase- immer wieder mit Inhalten befassen um besser abzuspeichern

VORLESUNG 3)


Theorien/ Ansätze:
Behavioristisch: (Konditionierung )
Kognitiven
Konstruktivistisch

Klassische Konditionierung
Iwan Petrowitsch Pawlow
hat sein Hund auf ein Geräusch/ bekommt Futter Konditioniert
Futter: Unkonditionierter stimulus /Reiz: weil es ein Umwelt Ereigniss ist das den organismus beeinflusst. Unkonditioniert: das Futter zur Reaktion führt die nicht erlernt wird (hunger- Mund feucht)
Geräusch führt zur Unkonditionierter Reaktion( Mund wird feucht) obwohl da kein Futter ist

Operante Konditionierung
Burrhus Frederic Skinner
Operante: aktive Verhaltensweisen die auf die Umgebung einwirken und dadurch Konsequenzen erzeugen
Theorien:
Menschliches Handeln folgt Gesetzen
Ursache für Verhalten außerhalb der Person liegt deshalb beobachtet u Untersucht werden kann
(lob, belohnung- positive verstärkung ; bestrafung- negative verstärkung)


Kognitivistische Ansätze
-Informationsverarbeitung
menschliche verhalten nicht durch Umweltbedingungen sondern Kognitive Prozesse erklärt
wie menschen info wahrnehmen/ aufnehmen/ verarbeiten/ verstehen/ Erinnern
Konzeptbildung
Gedächtnis
Sprache
Denken
Problemlösen
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