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sourceless.net | ATTENTION

You can find an English translation on the pages below.
Hi Leute, schaut euch das bitte kurz an. Ich habe die Einladung von jemand aus dem Vertriebsteam angenommen und mir die Video Konferenz angeschaut.
Und lest euch bitte auch die beiden anderen Seiten durch, das ist die Bewertung von zwei verschiedenen KI´s, dort findet ihr auch weitere Quellen. Das andere ist von mir selbst geschrieben und gibt mein persönliches Verständnis des Sachverhalts wider.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Ganze nicht wirklich seriös ist. Keiner hat Lust abgezogen zu werden, daher habe ich mich entschlossen, meine Informationen mit euch zu teilen. Einfach, weil ich dabei kein gutes Gefühl habe und ich denke jeder sollte das wissen. Wer informiert ist, kann am Ende ja immer noch entscheiden ob man so viel Risiko für Profit eingehen möchte.

Hauptpunkte meiner Skepsis:

Es gibt keine europäische Bankenlizenz. Diese würde öffentlich sichtbar sein und muss natürlich auch an entsprechenden Stellen öffentlich gemacht werden. Eine Bank in Laos ersetzt keine europäische Regulierung und bietet keinen vergleichbaren rechtlichen Schutz für EU-Kunden – insbesondere nicht bei Streitfällen oder Insolvenz. Und wer will sein Geld offshore (außerhalb rechtsverbindlicher Systeme) in Laos liegen haben?
Es finden sich keine Hinweise darauf, welches Finanzinstitut den Börsenvorgang vorbereitet und begleitet. Es muss aber ein öffentlicher Vorgang, im Zusammenwirken einer entsprechend lizensierten Bank, sein. Anders kommt man nicht an die Börse.
Es fehlt schlicht an einem Produkt.
Es gibt keine öffentlich überprüfbaren Hinweise, dass ein Satellitensystem konkret geplant oder finanziert ist. Es gibt keine Buchungen bei den großen Anbietern von Raketenstarts, zuvorderst SpaceX oder ESA (European Space Agency). Die Chinesen haben keine freien Kapazitäten, weil die gerade selbst hunderte von Satelliten hoch bringen. Niemand kann heimlich Satelliten in den Weltraum bringen. Die Bewertung von 2 Milliarden Dollar ist viel zu niedrig, um erkennen zu lassen, dass man viele Satelliten ins All bringen könnte. Zum Vergleich: ist eine eher kleine Firma mit etwa 600 Mitarbeiter und einer Marktbewertung von ca. 2 Milliarden Dollar bei einem Jahresumsatz von ca. 40 bis 50 Millionen Dollar.
Der Blockchain basierte Messenger kann kein Geld einspielen. Zum einen gibt es viele kostenlose Anbieter, darunter auch welche mit anonymer Anmeldung und voller Verschlüsselung. Und Hauptargument hierbei: Du musst eine große Menge Menschen davon überzeugen den sourceless Messenger zu nutzen und von ihrem bisherigen Messenger weg zu gehen. Sonst kann man mit seinen Freunden gar nicht kommunizieren, weil die noch bei Facebook oder WhatsApp sind.
Die eigene KI scheint es nicht zu geben. Was es gibt, ist ein ganz einfachen Sprachassistent auf der Webseite. Niemand entwickelt heimlich eine leistungsstarke KI und wenn, würde sie in Benchmarks mit etablierten Modellen verglichen werden, so wie es beispielsweise bei Mistral - der KI aus Frankreich - der Fall ist.
Die STR-Domains haben keinen eigentlichen Nutzen, es gibt keinen Markt und keine Nachfrage außerhalb von sourceless.net. Die Eigentliche Funktion ist, dass sie einzigartig sind und mit deinem Namen verknüpft sind. Das entspricht so ungefähr dem was eine E-Mail Adresse auch ist. Sie werden von sourceless jedoch als “Eintrittskarte” genutzt. Man muss sie für 99 Dollar kaufen. Hat man sie gekauft, erhält man das Recht Krypto Token zu erwerben, diese kauft man mit echtem Geld.

Das eigentliche Geschäftsmodell:

Du hast die “Eintrittskarte” gekauft, jetzt kannst du Token kaufen. Aber warum solltest du das tun?
Es wird versprochen, dass der Token in seiner Anzahl begrenzt ist. Der Gedanke dahinter: Wenn etwas knapp ist steigt der Wert.
Aus dieser Aussage lässt sich folgendes Ableiten:
Der Wert steigt nur, wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot. Die Begrenzung auf eine maximal vorhandene Anzahl an Token allein, reicht also nicht aus um zu einer Wertsteigerung zu führen.
Das funktioniert nur, wenn die Nachfrage nach diesen Token erhöht wird.
Wie könnte man die Nachfrage nach etwas erhöhen, das selbst eigentlich keinen Wert hat? Dazu muss ich dem “Token” zwei neue Eigenschaften geben und anschließend die Nachfrage erhöhen indem ich die Geschichte der zukünftigen Entwicklung erzähle.
Ich erhebe ihn in den Status einer neuen Krypto-Währung (die Betonung liegt hierbei auf , das “Krypto” kann uns zunächst egal sein)
Als weitere Eigenschaft führt man nun folgendes hinzu: Diese neue Währung kann in normale Währung zurück getauscht werden (zu welchem Kurs zurück getauscht werden kann steht nicht fest, der Token ist nirgends gelistet und wird aktuell nicht gehandelt).

Jetzt zur Geschichte der zukünftigen Entwicklung, aufs absolut Wesentliche reduziert:

Du kaufst die Token jetzt zu einem bestimmten Preis - dein normales Geld fließt in die Token-Welt
In der Token-Welt findet eine Wertsteigerung statt - weil ja die Nachfrage steigt und die maximale Anzahl der Token begrenzt ist (das kennen ja alle, beim Bitcoin war es ja auch so).
Wenn du die Wertsteigerung realisieren möchtest, tauscht du die Token in normale Währung (FIAT Geld) um und hast jetzt mehr Geld als vorher.

Jetzt zum Mechanismus dahinter:

Damit ist die Frage von weiter oben, wie man die Nachfrage nach etwas erhöht das selbst eigentlich keinen Wert hat, aber noch nicht beantwortet.
Wir haben also Personen die bereit wären die Token zu kaufen, wenn sie die Geschichte der zukünftigen Entwicklung glauben würden.
Jetzt baut man ein Vertriebssystem auf bei dem es Belohnung gibt, wenn jemand neue Personen überzeugt Geld zu investieren.
Das Prinzip dahinter ähnelt dem - Schneeballsystem - es ist nur komplexer.
Wieder aufs Wesentliche reduziert: Die Personen, die am Anfang des Systems stehen (in der Hirarchie oben) erhalten tatsächlich bedeutende Zahlungen auf ihr Konto. Diese Zahlungen speisen sich aus den neu hinzu gewonnenen Personen (Eintrittskarte und Token).
Und diese Personen erzählen die Geschichte vom Erfolg bzw. der Wertsteigerung.
Bei diesem System kommen im Laufe der Zeit immer mehr Personen hinzu, die an diesem Erfolg teilhaben wollen. Im selben Umfang steigen natürlich auch die Einnahmen für sourceless.net. Das kann mit der Zeit eine Menge Geld werden, aber ein großer Teil davon muss an die neu hinzu gekommenen Personen ausgeschüttet werden, damit die Geschichte weiter erzählt wird. MUSS? Muss wirklich?
In vergleichbaren Systemen zeigt sich häufig, dass Auszahlungen irgendwann eingeschränkt oder verzögert werden, sobald das Wachstum nachlässt. Die neu hinzu gekommenen Personen erhalten nichts mehr und die Geschichte mit dem Vertriebssystem kommt zum erliegen.

Die Wertentwicklung der Token

Auf die technischen Details gehe ich hier nicht ein, sondern nur auf das grundlegende Prinzip, das hinter der angeblichen Wertentwicklung der Token steht.
Ein zentrales Element ist, dass Teilnehmer dazu angehalten werden, ihre gekauften Token nicht zu verkaufen, sondern sie zu „halten“ oder „einzulagern“. Für dieses Einlagern werden wiederum Boni oder zusätzliche Token in Aussicht gestellt.
Der Effekt davon ist folgender: Token, die eingelagert sind, stehen dem Markt nicht zur Verfügung. Dadurch entsteht künstlich der Eindruck, dass nur wenige Token verfügbar sind. Ein geringeres verfügbares Angebot soll – bei gleichbleibender oder steigender Nachfrage – einen höheren Preis rechtfertigen.
Aus meiner Sicht liegt hier das grundlegende Problem:
Diese Knappheit ist nicht natürlich, sondern bewusst herbeigeführt.
Der Preis entsteht nicht durch einen freien Markt, sondern durch Regeln innerhalb des Systems.
Es gibt keinen externen Markt, auf dem Angebot und Nachfrage unabhängig voneinander aufeinandertreffen.

Jetzt noch ein wichtiger Punkt: Die Token werden zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht frei gehandelt. Es gibt keinen öffentlichen Marktplatz, keine bekannte Börse und keinen transparenten Preis, der durch echtes Angebot und echte Nachfrage entsteht.
Damit ist aktuell völlig offen:
ob die Token überhaupt jemals an einer externen Börse gelistet werden,
an welcher Börse das sein könnte,
zu welchen Bedingungen ein Handel möglich wäre,
und ob es dort überhaupt ausreichend Käufer geben würde.
Solange ein Token nicht öffentlich gehandelt wird, existiert sein Wert nur theoretisch innerhalb des Systems. Ein Preis, der intern genannt oder angezeigt wird, ist dann kein Marktpreis, sondern lediglich eine interne Rechengröße.
Ein weiterer Aspekt ist die Empfindlichkeit des Systems: Solange viele Teilnehmer ihre Token einlagern und nicht verkaufen, funktioniert die Geschichte der Wertsteigerung. In dem Moment jedoch, in dem mehrere Personen gleichzeitig beschließen, ihre Token wieder in normale Währung umzutauschen, steigt das verfügbare Angebot schlagartig an.
Dann passiert typischerweise Folgendes:
Es gibt plötzlich mehr Verkaufswillige als Käufer.
Der Preis gerät unter Druck oder bricht ein.
Auszahlungen verzögern sich oder werden eingeschränkt, weil sie von neuem Geld abhängen.
Das System ist damit stark vom Vertrauen der Beteiligten abhängig. Es funktioniert nur so lange, wie die Mehrheit daran glaubt, dass es sinnvoll ist, nicht zu verkaufen.
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Zusammengefasst: Die versprochene Wertentwicklung der Token beruht weniger auf einem wirtschaftlichen Nutzen oder einem echten Markt, sondern vor allem auf der Bereitschaft der Teilnehmer, ihre Token möglichst lange zu halten und darauf zu vertrauen, dass sich in Zukunft ein funktionierender Markt dafür entwickeln wird. Ob das tatsächlich geschieht, ist aus heutiger Sicht offen und stellt aus meiner Sicht ein erhebliches Risiko dar.

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